#2 Montagsfrage und Buch to go der Woche

Hallo ihr Lieben,

das Buchfresserchen stellt jeden Montag eine Montagsfrage, also eine Frage aus dem Lesealltag. Weil nur meine Antwort aber sehr kurz ausfallen könnte, stelle ich euch außerdem noch mein Buch to go der Woche vor. Das ist ein Buch, dass ich in der Handtasche oder im Rucksack mit mir herumschleppe, weil ich es gar nicht abwarten kann, es zu lesen. Also nutze ich jede freie Minute, lese in der Bahn oder in der Mittagspause. So schaffe ich das Buch meist spielend „nebenbei“ 🙂

So, jetzt geht’s aber los:


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Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Puh. Die Frage gut zu beantworten ist gar nicht so einfach. Meine erste Reaktion war: Schnell mal nachschauen, was ich alles gelesen habe dieses Jahr. Das war toll. Das auch. Das hier… na ja… Nee. Aber das. Damit ich nicht nahezu alle Bücher des ersten Halbjahres aufzähle, habe ich mich entschieden mich auf möglichst wenige Bücher festzulegen. Und da fängt dann das abwiegen an. War dieses besser oder dieses? Und überhaupt? Woran mache ich ein Highlight überhaupt fest? Daran, dass das Buch mir gefallen hatte? Das ist bei den meisten Büchern, die ich lese, der Fall. Schließlich wähle ich gezielt aus und breche ein Buch im Zweifel auch mal ab. Zählen eigentlich alle Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe – oder nur die 2017 erschienenen? Da ich meist ältere Bücher lese und Neuerscheinungen oft erst ein halbes Jahr nach Veröffentlichung bei mir einziehen, habe ich mich für ein neues und ein altes Buch entschieden.

Dennoch fiel mir die Wahl sehr schwer. Zum einen habe ich dieses Jahr noch nicht viel gelesen. Durch ein Praktikum Anfang des Jahres und den Unistress liegen viele ‚besondere Bücher‘ noch auf meinem Nachttisch bzw. Stapel ungelesener Bücher. Ich hebe mir Bücher, von denen ich mir ein besonderes Leseerlebnis verspreche, meist für ruhigere Zeiten auf. Daher liegen viele Bücher wie Kirio oder ein paar Bücher von Carlos Ruiz Zafón bereits seit einer Weile bei mir und ich freue mich sehr, sie in den Semesterferien in Ruhe lesen zu können. Da verstecken sich sicher noch einige Buchhighlight! Andererseits ist es nicht so, dass ich dieses Jahr noch keine mich bewegenden Bücher gelesen habe.

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Terror von Ferdinand von Schirach

Ein besonderes Highlight im ersten Halbjahr war Terror von Ferdinand von Schirach. Ich habe das Stück fast zeitgleich mit meinem Freund gelesen und wir konnten wirklich lange darüber diskutieren. Ich mag es sehr, wenn ein Buch auch nach dem Zuklappen noch so bewegend war, dass man weiter darüber nachdenken kann. Bei Terror konnte ich dies. Auch fand ich es spannend, wie das Stück (es handelt sich eigentlich um ein Theaterstück) aufgebaut war und den Leser vor die Bewertung einer schwierigen moralischen Frage stellte. In welcher Form man die gestellte moralische Frage beantwortete, blieb offen, von Schirach beeinflusste den Leser hier nicht. Natürlich werden den Lesern mögliche Denkrichtungen nahegelegt, aber die Auseinandersetzung mit dem Problem bleibt beim Leser und wird nicht vom Autor vorweggenommen. So hat Terror mich lange nachdenklich gemacht und das fand ich wirklich stark! [Hier geht’s zu meiner Rezension]

David Foenkinos - Das geheime Leben des Monsieur Pick
David Foenkinos – Das geheime Leben des Monsieur Pick

Außerdem lese ich gerade Das geheime Leben des Monsieur Pick von David Foenkinos. Als ich es einer Freundin gegenüber erwähnte, war ihre spontan Reaktion ein „Oh, Foenkinos mag ich“. Und ich kann ihr da inzwischen voll zustimmen. Ich habe die ersten hundert Seiten gelesen und mag die Sprache wirklich sehr. Sie ist sehr leicht und gleichzeitig unglaublich tiefsinnig. Auch die Geschichte gefällt mir bisher sehr gut. Natürlich kann es sein, dass ich das Buch nach dem Zu-Ende-Lesen nicht mehr gut finden werde, aber irgendwie bezweifle ich dies. 😉 Daher möchte ich es vorsorglich jetzt schon einmal zu meinen Highlights zählen. 🙂

Welches waren Eure Lieblingsbücher des ersten Halbjahres? 🙂 Welche Bücher habt ihr Zuhause liegen, von denen ihr jetzt schon vermutet, dass sie am Ende des Jahres zu euren absoluten Highlights gehören werden?


Buch to go der Woche

Ich lese für meinen Vortrag gerade den Sachsenspiegel von Eike von Repgow und daher muss die Reclam-Version momentan überall hin mit. Die Rechtssprache ist teilweise ein wenig mühsam, aber wenigstens sind die Paragrafen sehr kurz und daher kann ich immer mal ein halbes Stündchen lesen und dann wieder etwas anderes machen.

Eike von Repgow - Sachsenspiegel
Eike von Repgow – Sachsenspiegel

Außerdem ist weiterhin Komm, ich erzähl dir eine Geschichte von Jorge Bucay mein Wegbegleiter…

Jorge Bucay - Komm, ich erzähl dir eine Geschichte
Jorge Bucay – Komm, ich erzähl dir eine Geschichte
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