[Fundstück] Es fängt mit Lesen an

Die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn wollen die Bedeutung des Lesens an Kinder und Jugendliche herantragen. Dazu haben sie eine neue Kampagne gestartet, die an Bahnhöfen Kinder und Jugendliche lesend zeigt. Gestartet ist das Ganze schon am 1. August. 
An folgenden Bahnhöfen sollen die Plakate zu sehen sein: Frankfurt, Hamburg, Bremen, Leipzig, Halle, Dresden, Berlin, Stuttgart, München, Nürnberg und Bielefeld

„Es fängt mit Lesen an“

„Es fängt mit Lesen an“, so lautet die neue Initiative der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung, die am 1. August startet. Dabei zeigen Werbemotive junge Menschen beim Lesen in alltäglicher Umgebung. [weiterlesen auf Börsenblatt.net]

Hat jemand schon Plakate an Bahnhöfen hängen sehen?

Ich war vor kurzem am Leipziger Bahnhof, hab aber keine Plakate gesehen. Ende der Woche bin ich in Frankfurt wie in Leipzig und werde nochmal die Augen aufhalten. Ich bin aber gespannt, welche Motive da zu sehen sind…

Glaubt ihr, dass Kinder und Jugendliche durch solche Kampagnen Lust zu Lesen bekommen oder werden Bücher dadurch eher noch „uncooler“ – weil von Erwachsenen als toll hingestellt?

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12 Gedanken zu “[Fundstück] Es fängt mit Lesen an

  1. Wen sollen die Plakate ansprechen? Kinder? Jugendliche? Erwachsene? Für mich sieht die Art der Aufmachung danach aus, als wären Erwachsene die Zielgruppe. Viel zu duster, um die Aufmerksamkeit von Kis darauf zu lenken. Außerdem kann man den Text links nicht gut lesen 😀 keine Ahnung, ob DAS was bringt…

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    1. Guter Gedanke! 🙂
      Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die Plakate Kinder und Jugendliche ansprechen sollen. Wobei das als Bildungskampagne ja mehr Sinn macht, die Eltern anzusprechen. Die sollen sich Gedanken über die Zukunft ihrer Kids machen und Bücher schenken.
      Klingt das für dich logischer?

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  2. Hallo 🙂
    An sich finde ich ja, dass das eine gute Sache ist. Aber ich denke nicht, dass Kinder sich von Plakaten so richtig beeinflussen lassen. Wenn ich zum Beispiel an mich selber denke, weiß ich, dass ich mich so gut wie nie auf „Werbung“ eingelassen habe. Selbst wenn das Plakat wahrgenommen wird, so ist es wahrscheinlich nach ein paar Minuten wieder aus dem Gedächtnis verschwunden.

    Ich glaube, da wäre so eine Art Buchschrank/Lese-Ecke im Warte-Bereich an Bahnhöfen sinnvoller.

    Grüße!

    Gefällt 4 Personen

    1. Auch eine schöne Idee! 🙂
      Mir kam eben der Gedanke, dass vll doch die Eltern die Zielgruppe sind. So nach dem Motto „Macht euch Gedanken zur Zukunft eurer Kids- schenkt Bücher“.
      Klingt als Bildungskampagne auch erstmal logischer, denn nicht die Kinder kaufen ja Bücher, sondern Mama, Papa, Tante, Onkel usw.
      VG Jennifer

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      1. Das kann ich mir auch vorstellen! Ich denke, Eltern würden manchmal gerne Bücher für ihre Kinder kaufen, wissen aber genau, dass das Kind sie nicht anfassen wird. Da kenne ich zumindest ein paar Fälle 😀

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  3. Vielleicht sollen Eltern dadurch auch zum Vorlesen angeregt werden? Ich schreibe gerade meine Masterarbeit über da Leseverhalten Jugendlicher und stoße immer wieder darauf, dass eine literarische Sozialisation im Elternhaus so wichtig ist. 🙂

    Gefällt 2 Personen

  4. also laut einer Studie vor kurzem lesen 70% der Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit (da waren aber auch Comics und Zeitschriften mit in der Studie)
    war trotzdem überrascht von der hohen Zahl!

    Ich werd auch mal die Augen offen halten, vielleicht sehe ich ja das eine oder andere Plakat

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    1. Danke für den Hinweis 🙂
      Ich habe die Studie auch gesehen, konnte sie mir aber noch nicht angucken
      Ja, die Zahl ist sehr hoch. Ich denke vor allem Zeitschriften und Comics, wie du es auch vermutest, sind da gemeint. Aber die Studie lässt trotzdem hoffen 🙂

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