Aufkleber auf Büchern

Mühsam abknibbeln oder stolz präsentieren?

Sicher kennt ihr das alle: Ihr kauft ein Buch, dessen Vorgänger schon mal auf der Spiegelbestseller-Liste landete, dessen Autor irgendein anderes tolles Buch geschrieben hat oder nominiert für einen Preis war.

Die Bücherdiebin von Markus Zusak
Der Ursprung meines Ärgers (nicht das Buch, der Aufkleber rechts)

Verkaufsargument oder nerviger Kleber?

Natürlich ist der freundliche Hinweis in Form eines meist runden und in schreienden Farben knalligen Aufklebers ein Verkaufsargument des Verlags – und ja auch irgendwie verständlich. Der Verlag will eine Verbindung zu einem Vorgänger herstellen, das Talent des Autors anpreisen oder ähnliches. Mich persönlich nerven sie aber sehr: Die Bestseller-Schreienden Aufkleber oder freundliche Hinweisen á la Vom Autor von… Denn ersteres interessiert mich in der Regel nicht und zweiteres weiß ich entweder schon oder es interessiert mich auch nicht. Es ist ja auch nicht so, dass ich diese Information nicht auch recherchieren könnte, wenn ich ein weiteres Buch des Autoren lesen möchte. Ausnahmen sind Hinweise auf gewonnene Preise, sofern es nicht vom Verlag selbst herausgegebene Awards sind. Aber wenn der Autor den Bachmannpreis erhalten hat, kann man das schon einmal angemessen würdigen. In den meisten Fällen sitze ich jedoch nach dem Buchkauf daheim und knibbele das störende Objekt stirnrunzelnd ab – natürlich immer kontrollierend, dass kein Klebstoffrest am Buchdeckel verbleibt. Denn der zieht dann magisch Schmutzfusseln an oder bleibt in der Tasche am restlichen Tascheninhalt kleben. Und das sieht dann auf Buchfotos ja auch nicht besser aus als den Aufkleber direkt dranzulassen…

Ich bin daher jedem Verlag dankbar, der den Aufkleber entweder auf einen leicht zu entfernenden Umschlag klebt, ihn direkt auf der Zellophanhülle anbringt oder einfach direkt darauf verzichtet und die Information einfach im Buchinneren verbirgt. Hier bieten sich an: Die Autoreninformation oder die Liste der sonstigen veröffentlichten Werke, die sich oft ganz vorne oder ganz hinten im Buch befinden.

Das erspart mir nämlich den Ärger des Abknibbelns und ganz ehrlich – brauche ich die Information über den Spiegelbestseller wirklich, wo der doch prominent im Geschäftseingang in einem gesonderten Regal präsentiert wird?


Was haltet ihr davon?

Wie steht ihr zu Aufklebern auf dem Buchdeckel?

Helfen euch die Informationen wirklich weiter?

Oder guckt ihr einfach drüber?

Und hat schon mal jemand versucht, den Kleber wie bei Briefmarken mit heißer Luft abzulösen?

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73 Gedanken zu “Aufkleber auf Büchern

  1. Insbesondere die Spiegel-Aufkleber stören mich sehr, denn ich bin kein Fan dieser Zeitschrift/Webseite.
    Hinweise auf Awards fine ich ok, weil ich dann davon ausgehe, dass es ein gut geschriebenes Buch ist, auch wenn mir der Inhalt vielleicht nicht gefällt.
    Ich knibbel also Spiegel- und zu große Preisaufkleber ab (die lassen sich wenigstens meist gut lösen), alles andere bleibt.

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    1. Diese Award-Aufkleber sind in manchen Fällen auch ärgerlich. Mir ist schon passiert, dass auf einem Buch ein Aufkleber mit dem Hinweis auf den Buchpreis XY vorhanden war, obwohl der Autor diesen für ein ganz anderes Buch erhalten hat. Ein anderes Beispiel war der Aufkleber „Deutscher Buchpreis 2016“. Da wird doch irgendwie suggeriert, der Autor habe diesen gewonnen. Nach kurzer Recherche stelle sich heraus, dass der Autor mit dem Buch „nur“ Platz 3 beim Buchpreis erreicht hat.

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  2. Als Buchhändlerin muss ich sagen daß es halt wirklich Kunden gibt, die danach kaufen. „Ah! Das ist ein Bestseller! Dann nehm ich den!“
    Hier also mein Profi-Tipp: In der Regel gehen die meisten Aufkleber relativ leicht ab. Wenn du mal einen von denen erwischt hast, die sich nur in kleinen Fetzen abziehen lassen nicht kratzen, sondern einfach ein bißchen Handcreme drauf, kurz einwirken lassen und mit einem Blatt Küchenrolle abwischen. Funktioniert übrigens auch mit weißen Covern, die schmutzig geworden sind, natürlich vorausgesetzt, es ist ein glänzendes und kein angerautes Papier. 🙂

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    1. Handcreme? Da wäre ich ja nie drauf gekommen… Aber das muss ich beim nächsten Mal tatsächlich ausprobieren, vielen Dank für den Tipp 🙂
      Tja, ich hab schon befürchtet, dass es wohl genug Leute geben muss, die nach den Aufklebern kaufen, sonst würde es sie ja nicht geben. Dennoch irgendwie absurd, sagt es ja nichts über die Qualität aus, sondern über die verkauften Exemplare eines Buches. Ich verstehe die Verlage ja voll, aber dennoch nerven die Aufkleber mich als Buchliebhaberin sehr

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      1. Es geht nicht um die Qualität der Bücher. Du glaubst gar nicht, wie viele Leute täglich in eine Buchhandlung stolpern, die seit Jahren kein Buch mehr gelesen haben. Aber die Nichte, Schwiegermutter, Nachbarin… Ja, die liest gerne… Aber keine Ahnung was. Dann sind diese Aufkleber der Rettungsanker für diese Leute. Wenn da Bestseller draufsteht ist man von jeder Schuld freigesprochen, daß man das falsche Buch ausgewählt hat, denn wenn es nicht gefällt dann muss es ja die Schuld des Lesers sein. Allen anderen Leuten auf dieser Welt hat es ja schließlich gefallen. 😂
        Wenn ich also ahnungslosen Kunden drei Bücher empfehlen merke ich schon immer das erleichterte Aufatmen, wenn der Bestseller Sticker groß und fett darauf prangt. 😉

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      2. Bester Job, aber manchmal ein Minenfeld!!! 😂
        Einmal sagte ein Kunde zu mir, daß sich sein Enkel nicht für Mädchen interessiert und ich soll ihm was empfehlen, was das ändert. Und in meinem Kopf: eine Parade schwuler Schriftsteller! 😂
        Mir ist ernsthaft fünf Minuten keine heterosexuelle Liebesgeschichte mehr eingefallen! 😂 😂 😂

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      3. Was hast du denn mit dem Kunden letztendlich gemacht? Ich hätte Probleme, da höflich zu bleiben (deswegen arbeite ich auch nicht im direkten Kundenkontakt 😀 ) Mir wäre kein einziger Titel eingefallen, wer schreibt denn schon ein Buch „Von der Homosexualität zur Heterosexualität“?!

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  3. Hallo Jennifer,

    ich gebe dir recht. Aufkleber auf Büchern sind furchtbar nervig und werden von mir immer direkt abgemacht. Außerdem sind sie in vielen Fällen unnütz. Wenn der erste Band einer Reihe ein Bestseller war oder einen Preis gewonnen hat, kann man das einfach auf Cover, Klappentext oder in die Autor_innenbiographie schreiben.
    Ich überlege gerade, ob Aufkleber eine Sache des deutschen Literaturbetriebs sind. Bei englischsprachigen Büchern begegnen sie mir gelegentlich, aber viel seltener als bei deutschsprachigen. Ich habe „The Hate U Give“ auf meinem SUB liegen und es gibt keinen Aufkleber. Stattdessen steht auf dem Cover „No.1 New York Times“ Bestseller. Ähnlich ist es mit zwei englischen Fantasybüchern, die Preise gewonnen haben. Diese Info steht da einfach auf dem Buchrücken. An so was könnten sich die deutschen Verlage ein Beispiel nehmen.

    LG und einen guten Start in die Woche
    Elisa

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    1. Hallo Elisa,
      danke, danke, danke für deine Sichtweise, genau das denke ich mir auch immer wieder. Es gibt so viele Stellen im Buch, am Buch, wo diese Informationen viel besser untergebracht wären! Warum muss es das Cover sein?
      Ob das ein deutsches Phänomen ist, darauf habe ich ehrlich gesagt noch nie geachtet. Das könnte natürlich gut sein…
      Ich muss mal verstärkt darauf achten, dass interessiert mich jetzt mal.
      VG Jennifer

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  4. Ich bin auch ein absoluter Aufkleber-Hasser. Da hat man (im besten Fall) ein wunderschönes, wohlüberlegtes Cover, ansprechend, ästhetisch und durchkomponiert und dann pappt so ein hässlicher Sticker drauf und macht die ganze Optik kaputt. Ich verstehe ja warum man das macht, aber es ist halt einfach nicht schön – insofern: Abknibbeln forever!
    Liebe Grüße,
    Myriam

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  5. Ich hasse diese Sticker so sehr. Klar auch ich verstehe, wieso die da drauf geklebt sind und nachdem ich mir die Kommentare hier so durchgelesen habe, kann ich noch mehr nachvollziehen, dass die Verlage diese Sticker drauf kleben. Trotzdem hat jedes einzelne buch von mir keinen Sticker mehr drauf, weil ich die alle abgeknibbelt habe!
    Ich finde aber auch, dass diese Sticker meistens die wundervollen Cover völlig verunstalten…

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  6. Hallo Jennifer,
    mich stören diese Aufkleber auch total! Meist versuche ich sie direkt nach dem Kauf abzumachen XD
    Das diese Dinger überhaupt einen Sinn für manche Menschen haben konnte ich mir bisher absolut nicht vorstellen, aber die Erklärung oben von „Lesen… in vollen Zügen“ ist schon sinnig…wobei sich dann jedoch immer noch die Frage stellt wieso Preisauszeichnungen auf einem ganz anderen Buch des Autors zu finden sind und nicht auf dem Buch für das er/sie diese Auszeichnung erhalten hat…
    Für mich perönlich sind die Aufkleber in jeden Fall komplett nutzlos und einfach nervig.
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Hi Sarah, ich habe es jetzt so verstanden, dass sie Verlage den Leser Empfehlungen geben wollen, zum Beispiel: „Dieser Autor schrieb bereits einmal ein preiswürdiges Buch“.
      Ich finde jedoch, das sollte die Buchhandlung leisten durch spezielle Regale oder so (ähnlich den Spiegelbestseller-Regalen). Für den Käufer an sich, sind sie ab dem Kaufmoment sinnfrei, deshalb scheinen tatsächlich die meisten die Aufkleber abzuknibbeln… 🙂
      Da wissen wir zumindesz, dass wir nicht alleine sind 😀
      VG Jennifer

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  7. Also die meisten Aufkleber, die ich auch Büchern habe, sind die „Spiegel-Bestseller“. Das sind auch die einzigen, die mich ein bisschen beeinflussen, da mich dieser Aufkleber bisher kaum enttäuscht hat. Aber andere Aufkleber mache ich meistens weg. Aber ich empfinde sie jetzt nicht unbedingt als störend.

    Liebe Grüße!

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  8. Bei mir ist es andersrum. Diese ganzen Preise, die kein Mensch kennt und deren Verleihung nie in den Tagesthemen angemerkt werden würde, interessieren mich gar nicht. Sie sagen mir nichts über das Buch selbst. Im Gegenteil, oft schrecken sie ab, weil die meisten Preise in Deutschland eher von snobistischen Feuilletonisten vergeben werden, deren Geschmack ich einfach nicht teile. Aber wenn eines meiner Bücher ein Spiegel-Bestseller ist, wird mir warm ums Herz. Es ist kein Kaufargument für mich, das nicht. Aber ich lese soweit abseits des Mainstreams, dass ich froh bin, wenn andere Blogger überhaupt mal den Namen des Autoren gehört haben. Wenn eines meiner Bücher dann tatsächlich mal von der Allgemeinheit wahrgenommen wird, fühle ich mich kurzzeitig weniger allein. Endlich lesen andere mal das gleiche Buch wie ich.
    (Dennoch nerven auch die Aufkleber am Ende. Aber schlimmer finde ich die gelben Mängelexemplar-Dinger. Die haben – meiner Erfahrung nach – den aggressivsten Kleber.)

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    1. Besprochen werden ja eh meist nicht die interessanten Bücher, sondern die, in deren Vermarktung viel Geld fließt…
      Stimmt. Mit Mängelexemplar-Stickern hatte ich auch schon hart zu kämpfen. Aber die bleiben mir dann meist nicht so lange im Gedächtnis…
      Ich weiß nicht, ob du die anderen Kommentare gelesen hast, aber weiter oben wurde Handcreme gegen fiesen Klebstoff empfohlen 🙂 Ich hatte selbst noch keine Gelegenheit es zu probieren, werde aber auch irgendwann mal testen, wie das geht 🙂
      VG Jennifer

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      1. Handcreme hab ich auch schon mal probiert. Dann dauert es ewig, bis das fettige Gefühl wieder vom Umschlag ist.
        Bei den Papieraufklebern (z.B. Preis bei manchen Buchhandlungen) hilft manchmal auch ein Tuch mit Seifenwasser, mit dem du das leicht ins Etikett ‚einmassierst‘. Aber auch nicht immer. 😦

        LG

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  9. Ich hasse es auch! Vorallem bei manchen Covern, wo das Material so empfindlich ist. Wenn man das abzieht, läuft man Gefähr, die Oberfläche gänzlich zu zerstören. Ich weiß nicht, wieso das gemacht wird. Auf der Rückseite würde es mcih weniger stören!
    Ein schöner Beitrag!
    xoxo Vera

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  10. Hallo Jennifer,

    ich schließe mich ganz frech bei deiner Meinung an.

    Diese Aufkleber bringen, zumindest für mich, nichts als Frust. Wenn man die Zeit zusammenrechnet, in der man schon Aufkleber von allem möglichen (natürlich auch und vor allem Bücher) abgemacht hat… ich schätze in der Zeit hätte ich ein ganzes Buch lesen können.

    Ich bin für das nackte, freie Buch, dass sich ungeniert in den Bücherregalen tummeln kann, ohne dass gleich darauf verwiesen wird, dass sein großer Bruder es doch auf die Bestsellerliste geschafft hat.

    Alles Liebe
    Kani

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    1. Jawohl! Lasst uns gemeinsam ein Umdenken bei den Verlagen bewirken und ihnen diese Aufkleberistis austreiben 😀

      Dann bleibt auch mehr Zeit zu lesen – womit die Verlage ihren Gewinn erhöhen, denn jeder kauft ein Buch mehr 😉
      Schönen Abend dir!
      Jennifer

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  11. Oh, ich hasse diese Dinger. Und meistens erwische ich die, die eben nicht abgehen und wenn man es versucht, Kratzer im Buchcover hinterlassen. Den Tipp mit der Handcreme nehme ich sehr dankbar mit! Denn ich hab diese doofen Aufkleber dann doch lieber dran gelassen und hab mich darüber geärgert, als das Buch zu beschädigen oder Reste zurückzubehalten.
    LG Gabi

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    1. Hi Gabi,
      ich sammel immer eine Weile die Aufkleberbeklebten Bücher und wenn es mir zu bunt wird, sitze ich einen Nachmittag und knibbel ab 😀 Es ist auch eine gute Beschäftigung in der Bahn, in der Uni, im Wartezimmer usw. 🙂
      Kratzer im Cover hatte ich noch nie, bei welchen Büchern passiert so was? Bei mir bleiben immer nur kleine Kleberreste zurück, die mich tierisch aufregen!
      VG Jennifer

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      1. Hallo Jennifer,

        hmmm, vielleicht habe manchmal auch einfach ZU intensiv versucht, die KLebereste abzubekommen und damit das Buchcover verkratzt. Manche Aufkleber sind einfach schon zu fest mit dem Einband „verbacken“, besonders wenn es keine Neuerscheinung ist, sondern der Aufkleber schon eine lange Weile auf dem Buch ist.

        Sag das nicht zu laut, dass Du der versierte Buchaufkleber-Abknibbler bist, sonst schicken Dir die Leute ihre Bücher und bitten Dich, sie von den Aufklebern zu befreien 😉

        LG Gabi

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      2. Hihi 🙂 Mir fällt gerade auf, dass ich an den Orten, wo ich sitze und knibbel, meist auch vorher aus Langeweile schon die Hände eingecremt hatte. Vielleicht hat sich das dann schon einfach übertragen, ohne dass ich es mitgekriegt hatte 🙂

        Oh nein! Keine Aufkleber-Bücher schicken bitte! Wenn das alle machen, werd ich ja von Büchern erschlagen.
        Oder ich verweigere einfach das Zurückschicken, dann schickt jeder nur maximal ein Buch, *gemeinesLachen*

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  12. Hallo Jennifer,

    vielen Dank für einen sehr treffenden Blogbeitrag! Ich hasse diese Aufkleber und knibble sie auch immer sofort ab. Meist vor mich hinfluchend, denn man möchte ja auch keine Fingernagelabdrücke vom Knibbeln hinterlassen. Besonders hässlich ist dieses „Spiegel“-Klebchen, das nun wirklich auf so vielen Büchern prangt, dass es kein Qualitätsmerkmal mehr sein kann.

    Also: Danke für einen Beitrag, der zeigt, dass ich mit meiner Klebchen-Phobie nicht alleine bin 😉

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,
      du bist überhaupt nicht alleine, im Gegenteil: Ich habe das Gefühl wir könnten sofort Selbsthilfegruppen starten und gemeinsame Knibbelabende planen 😀
      Probier mal den Tipp mit der Handcreme, dadurch geht der Kleber rückstandsfreier ab, wie ich selbst gemerkt habe 🙂 Da geht der Ärger dann schnell wieder und man kann sich über den Buchinhalt freuen 🙂
      VG Jennifer

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