[Hinter meinem Blog] Wie man den Überblick über verschiedene Entwürfe behält – oder auch nicht

Ihr Lieben,

bereits seit einer Weile gab es auf meinem Blog keine sonstigen Beiträge mehr. Das lag zum Teil daran, dass ich krank war, zum Teil am Buchmessestress, aber auch an einem Organisationsproblem meinerseits, an dem ich euch nun teilhaben lassen möchte. Dabei würde mich vor allem interessieren, wie ihr eure Beiträge sortiert und bearbeitet, bzw. ob ihr dies überhaupt im Blog macht oder vielleicht lieber in einem BulletJournal oder in einzelnen Word-Dokumenten?

Aber  werfen wir erstmal einen Blick in meine zahlreichen Entwürfe:

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Was landet alles im Entwurf?

Ich lege mir zu wirklich allem Entwürfe an. Sonst vergesse ich nämlich die Hälfte meiner Ideen sofort wieder. Nicht jeder Entwurf ist dabei zwangsläufig schon ausgearbeitet. Gerade mit der WordPress-App lege ich oft einen Entwurf-Beitrag an, der nicht viel mehr als den Titel und vielleicht ein oder zwei Stichworte enthält. Einen großen Unterschied haben bei mir Rezensionen und andere Beiträge. Während ich bei Rezensionen Eindrücke, Seiten mit Zitaten oder relevanten Stellen und manches Mal bereits ein schönes Bild sammele (das alles meist schon während des Lesens, weshalb ich zu jedem begonnen Buch einen Entwurf anlege), sind die anderen Beiträge meist bunt durchmischt. Manchmal inspiriert mich etwas auf einem anderen Blog oder im Internet gefundenes zu einem Beitrag. Habe ich dann aber keine Zeit, notiere ich mir erst einmal den Gedanken, damit ich ihn nicht vergesse. So sammeln sich einige Entwürfe bei mir an, die dann im Laufe der Zeit manchmal auch inaktuell werden und gar nicht weiter verfolgt werden. An anderen Beiträgen schreibe ich sehr lange herum, entweder weil ich mit manchen Absätzen oder Formulierungen nicht zufrieden bin oder weil der Beitrag sehr komplex ist und ich einen Gedanken von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchten möchte.

Hier mal ein Eindruck in verschiedene Entwürfe:

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Ab wann wird ein Beitrag getimt? Oder auch: Ist ein Beitrag jemals fertig?

Das führt mitunter dazu, dass Entwürfe bei mir sehr lange in der Entwurf-Warteschlange festhängen. Hat aber auch den angenehmen Vorteil, dass ich, wenn ich mal wenig Zeit zum Bloggen habe oder merke, dass ich schon lange nichts mehr veröffentlicht hatte und dringend mal wieder etwas anderes als eine Rezension kommen sollte, schnell einen bereits begonnenen Beitrag fertig stellen kann. Auswahl habe ich in meinen Entwürfen jedenfalls genug! Andererseits bleiben eben auch viele Beiträge unveröffentlicht, obwohl sie im Kern bereits fertig geschrieben sind, weil ich mich vor lauter Entwürfen gar nicht entscheiden kann, an welchem Beitrag ich weiterarbeiten soll. Wenn mich die Schreibmotivation packt, stelle ich deshalb gerne mal zwei oder drei Beiträge fertig und time diese auf den Zeitraum der nächsten zwei bis drei Wochen. Andererseits geht dann manchmal ein Beitrag online und ich frage mich überrascht, was ich da eigentlich geschrieben hatte, vor Wochen. Nicht, dass ich besonders wankelmütig wäre, aber manchmal ist man im Nachhinein ja doch überrascht von den eigenen Gedanken und der eigenen Argumentation!

Gerade wenn ich mir ganz alte Beiträge von mir ansehe, merke ich jedoch: Den ganz fertigen Artikel, mit dem ich wunschlos glücklich bin, den gibt es einfach nicht. Irgendwas zu verändern gibt es immer, Potential zur Verbesserung ist fast immer da!

Wie sieht’s mit alten Entwürfen aus, die zu veröffentlichen ich vergesse?

Ein simples Organisationsproblem bei zu vielen Entwürfen ist es, dass man manche Beiträge im Nachhinein wieder findet und sich denkt: „Warum hab ich die nicht einfach veröffentlicht? Worauf habe ich gewartet?“. Blöd natürlich, wenn es für den Beitrag einen konkreten Anlass gab. Einmal habe ich mich über gendergerechte Werbung aufgeregt, aber weil ich mir unsicher war, habe ich den Beitrag erstmal nicht veröffentlicht. Ich wollte erst meinen Freund drüber lesen lassen. Nach ein paar Wochen war das Beispiel, an dem ich mich abgearbeitet hatte, aber nicht mehr aktuell und nach ein paar Monaten habe ich überlegt, ob es nicht arg merkwürdig wäre, den Beitrag überhaupt noch zu veröffentlichen. Seitdem dümpelt dieser also zwischen den anderen Entwürfen herum und ich frage mich, ob ich ihn nun löschen soll oder eben nicht. Ein anderes Mal habe ich etwas zu dem kurz aufkommenden Trend Backward Books geschrieben. Dann waren andere Dinge aber wichtiger und der Trend verflog dann auch recht schnell wieder. Behalten habe ich den Entwurf für alle Fälle mal, solche Trends kommen und gehen ja regelmäßig, irgendwann kommt das schon wieder.

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Im Bild oben seht ihr übrigens einen voreingestellten Beitrag für in drei Monaten. Bevor ihr nun denkt, dass ich weit voraus plane: Im Gegenteil! Der Beitrag war letztes Jahr nicht früh genug fertig, um bei warmen Temperaturen erscheinen zu können. Da der Beitrag aber zeitlos ist, wenn auch nicht zeitlich unabhängig, wartet er nun einfach die nächste Hitzewelle ab, um online zu gehen. Generell habe ich in der Regel meist nicht mehr als zwei bis drei getimte Beiträge. Wenn ich das Gefühl habe, mein Blog ist erstmal für 2 Wochen versorgt, widme ich mich nämlich erstmal anderen Dingen wie Mails und allzu weit sollte man auch gar nicht vorausplanen, weil ja doch meist etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt.

Und wie behält man nun den Überblick?

Nun, das ist die große Frage am Ende. Eine Weile habe ich versucht, meine Notizen in einem Notizbuch zu sammeln oder mir einen Ordner auf dem Laptop für Notizen anzulegen. Aber ich arbeite einfach zu oft mit der WordPress-App und nutze gerne auch Uni-Wartezeiten, in denen ich an begonnenen Beiträgen weiterschreibe. Daher muss ich leider alles immer dabei haben können. Ein zusätzliches System wie einen Extra-Dropbox-Ordner möchte ich dagegen bewusst nicht anlegen, weil es mir zu unübersichtlich wird, wenn ich Beiträge an verschiedenen Stellen speichere. Sonst passiert mir nämlich, dass ich einen Beitrag zweimal schreibe, einmal online und einmal auf dem heimischen PC und das ist dann auch unnötige Arbeit.

Eine Übersichtsliste über begonnene Entwürfe sowie ein Redaktionsplan mit Hinweisen, wann welche Art Beitrag erscheinen könnte, helfen mir jedoch, mich nicht zu stark in begonnenen Entwürfen zu verzetteln. Und wenn mal ein Entwurf im Nirwana verschwindet, spielt das bei meiner Anzahl an Entwürfen auch keine große Rolle mehr…

Mit Bleistift oder mit Klebezetteln notiere ich mir im Redaktionsplan, wann ein Beitrag oder eine Rezension ungefähr kommen soll. So erinnere ich mich dann selbst an begonnene Entwürfe und kann diese fertig stellen. Und werde in Zukunft hoffentlich ein wenig organisierter…


Wie organisiert ihr euren Blog?

Arbeitet ihr auch mit vielen verschiedenen Entwürfen oder konzentriert ihr euch immer nur auf wenige Beiträge, die ihr dann zeitnah fertig schreibt?

Wie viele Entwürfe tummeln sich bei euch so? Schwankt die Zahl oder ist sie konstant niedrig oder hoch?

Ist es euch auch schon mal passiert, dass ihr einen Beitrag zwar geschrieben, aber nicht veröffentlicht habt? Habt ihr den Beitrag dann gelöscht, nachträglich veröffentlicht oder hebt ihr ihn auf, für den Fall, dass der Anlass nochmal aktuell wird?

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39 Gedanken zu “[Hinter meinem Blog] Wie man den Überblick über verschiedene Entwürfe behält – oder auch nicht

  1. Ich arbeite nicht mit Entwürfen. Ich sammel meine Ideen in einer MindMap und schaue auf einen (gedruckten) Kalender, wo die zeitlich passen könnten (leichte Lektüre im Sommer, Hinweise auf Awards zeitnah,-…), dort notiere ich sie mir dann auch als Deadline. Den Beitrag tippe ich erst kurz vor Veröffentlichung und time ihn dann ggf. Keep it simpel 🙂

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    1. Das hatte ich auch schon mal überlegt. Aber nehmen dem Thema mache ich mir meist schon ein, zwei Stichpunkte zum Aufbau, logische Reihenfolge von Argumenten oder so. Das alles in einer Mindmap wird mir dann schnell zu unübersichtlich 😀
      Ich bin aber auch extrem mit meinen ganzen Entwürfen. Manchmal sprudelt der Ideentopf über und dann notiere ich einfach wild alles. Danach lasse ich die meisten Entwürfe dann unangetastet liegen…
      Nur bei Rezensionen und vielleicht ein, zwei sonstigen Beiträgen schreibe ich dann nach und nach immer weiter, bis sie fertig sind.
      Das mit dem Beitrag kurz vor Veröffentlichen tippen nehme ich mir immer wieder vor, aber ich werde dann nervös, wenn der Tag heranrückt, ich aber so viele Termine im Kalender hab und eigentlich keine Zeit mehr für den Beitrag. Daher hab ich sowas lieber vorher erledigt… 🙂

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      1. Je nachdem, welche Software du verwendest (ich nehm „Mindmeister“), kannst du auch komplette Dokumente oder nur Notizen an einen „Ast“ pappen, was ich sehr hilfreich finde. Vielleicht wäre auch http://www.trello.com hilfreich für dich. Ich finde, in einer einfachen „Listenansicht“ wie WordPress sie bei den Entwürfen hat, geht zu viel zu schnell verloren bze gerät in Vergessenheit. Listen sind gut fürs Abhaken aber weniger gut fürs Sammeln von Ideen und fürs Brainstorming.

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      2. Mit Trello arbeite ich beruflich, aber das für den Blog nochmal zu führen, erschien mir bisher zu mühsam. Werde aber wohl mal wirklich ein System für mich finden müssen.
        Das mit der Liste nervt mich zugegebenermaßen ein wenig an WordPress, aber immer Einzeldokumente zu öffnen und zu speichern nervt mich ehrlich gesagt gerade mehr… :/
        Mir geht es auch weniger um Brainstorming als um so Artikelideen, in denen ich Link, ggf. Foto und ein paar Stichpunkte hinterlegen kann…

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      3. Noch eine Idee: drucke die Entwurfsliste aus und markiere sie farblich, z.B. hellgrün = so gut wie fertig, gelb = grobe Struktur steht, rot = mehr als Idee ist noch nicht da
        Dann häng die Liste an einen Ort, wo du sie immer siehst. Sichtbarkeitkeit ist wichtig und hilfreich!

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  2. Ich fürchte, ein derartiger organisatorischer Aufwand würde mich fertig machen, daher bin ich ganz froh, dass meine Beiträge (fast) ausschließlich aus Rezensionen bestehen.

    Vor geraumer Zeit habe ich mir dafür auch Entwürfe erstellt, mit Stichworten oder Zitaten, mittlerweile reichen mir Post-it-Zettel und Bleistift und meistens ist die Rezension am Ende der Lektüre in meinem Kopf schon mehr oder weniger fertig.

    Auch von Zeitplänen habe ich mich verabschiedet. Wann eine Rezension erscheint, hängt ausschließlich von meiner Lese- und Schreiblaune ab. Und seitdem ich nach dem Motto „It´s done, when it´s done!“ verfahre, lebe ich deutlich stressfreier. 🙂

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    1. Mit Klebezetteln für Rezensionen arbeite ich auch oft, aber die sind ja dann im Buch. Manchmal, wenn ich unterwegs lese, habe ich aber keine Zettel zur Hand und da muss ich dann eben improvisieren.

      Eigentlich gehts mir aber weniger um Rezensionen als um sonstige Beiträge zum Leseverhalten oder so was. Da denke ich mir oft „Mensch, könntest doch mal über XY schreiben“ und sowas landet dann im Entwurfordner 😀
      Ich hab als Studentin aber eben auch viel Zeit für solch ein Hin und Her 😉 Je weniger Zeit ich neben der Arbeit habe, desto weniger Entwürfe sammeln sich bei mir an. Aber jetzt so kurz nach den Semesterferien hatte ich einfach ein paar Wochen lang zu wenig zu tun!
      Viele Grüße
      Jennifer

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    1. So eine Liste habe ich mir auch angelegt. Aber manchmal will ich mehr als nur einen Titel oder ein Thema notieren und dann wirds auch mit so einer Liste recht schnell unübersichtlich. Daher habe ich irgendwann mit dem wilden Entwürfe-System angefangen. Ich versuche nun aber auch, dass ein wenig einzudämmen!

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  3. Hey Jennifer!
    Aaaach, das ist ja echt spannend. Sowas habe ich tatsächlich noch nie gehört oder gesehen, aber ich frage auch selten sowas wie „Hey, hast du Beiträge im Entwurf-Ordner?“ 😀
    Ich plane sowas nie, ich schreibe einfach drauf los, wenn es mir in den Kopf kommt und veröffentliche dann. Egal ob 10 Uhr vormittags oder 1 Uhr morgens 😀 Ich bin sehr impulsiv.
    Bei mir gibt es aktuell kaum Kolumnen, was ich aber wieder ändern möchte.
    Anscheinend gibt es in meinem Leben im Moment nichts nennenswertes, worüber ich plaudern möchte, haha.
    Was das Organisieren betrifft habe ich eine popelige Textdatei auf dem Desktop, wo ich To Do’s stehen habe und Beitragsideen, aber das sind meistens so Sachen wie Blogtouren oder Aktionen, die eh anstehen, an die ich mich dadurch selber erinnere.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    1. Hi Nicci,
      ich stelle eben gerne die sinnfreiesten Fragen 😀
      Aber es findet mal wieder einigen Anklang. Ich sag ja immer: „Die anderen sind genauso neugierig wie ich! Die traun sich nur nicht zu fragen“ 😀

      Wenn man nur zuhause schreibt, bietet sich das wohl an. Ich hab über den Tag so viel Lehrlauf zwischen zwei Veranstaltungen, dass ich da immer Ideen sammele oder andere Blogs besuche. Dadurch entwickelte sich dann dieses chaotische System entwickelte…
      Aber ich arbeite bereits dran^^
      Sonnige Grüße, Jennifer

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      1. Stimmt, viele trauen sich wirklich nicht zu fragen 😀 Und mauscheln & spekulieren dann mit anderen darüber.

        Ja, ich beschäftige mich hauptsächlich Zuhause mit dem Blogkram. Unterwegs kommen mir selten Ideen, und wenn dann schreibe ich einer Bloggerfreundin, damit ich es nicht vergesse 😀

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      2. Wenn man schon viele Bloggerleute kennt, hilft das sicher 🙂
        Ich hab mit den meisten noch kein so enges Verhältnis und meinen Freund will ich nicht zu oft mit Blogideen nerven 😉

        Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Ich meine, ich bin ja auch neugierig. Aber was bringen denn Spekulationen? Verstehe ich meist nicht so und versuche ich mich nicht so dran zu beteiligen…

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      3. Das kann ich verstehen 🙂
        Ich habe in meiner näheren Umgebung zum Glück zwei gute Bloggerfreundinnen gefunden.

        So lange man sich mit anderen beschäftigt muss man nicht bei sich gucken. Vielleicht findet man dort hinterher noch was… und spekuliert deshalb lieber über das Leben und die Eigenarten anderer. 😀

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  4. Hey Jennifer 🙂

    Ich habe auch nur ganz selten etwas im Entwurf-Ordner. In meinem geplant-Ordner sind meistens mehr Beiträge, da ich mir dadurch erhoffe, einen Beitrag bis zum Veröffentlichungs-Tag auch tatsächlich fertig zu haben. Aber ich kann verstehen, dass das bei so vielen Beiträgen wie du sie hast, vielleicht auch nicht ganz so einfach ist.

    Wie du weißt, finde ich es so cool, dass du so viele Beiträge neben den üblichen Rezensionen schreibst & deshalb freue ich mich auch schon auf die Beiträge, die da noch in deinen Entwürfen schlummern!

    Liebe Grüße!

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    1. Liebe Pia,
      oh, danke, wie lieb! Ich bin auch schon ganz gespannt, welche Beiträge da wann kommen 😀
      Ich glaube, ich unterscheide ganz stark zwischen Ideen und zB Rezensionen, die ja manchmal wirklich termingebunden sind. Wenn ich aber zB allgemein über Buchreihen schreiben will, mache ich das ja ganz unabhängig von irgendeiner Planung.
      Finde aber dein Prinzip mit Ideen und Geplant ganz gut! 🙂 Ich glaub, das guck ich mir ab!
      Liebe Grüße,
      Jennifer

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  5. Hey Jennifer!

    Dein Entwürfeordner klingt ziemlich spannend 😉 Allein von den Überschriften bin ich jetzt schon gespannt auf viele der Posts!

    Mein eigener Entwürfeordner ist so gut wie leer. Ich hab mal eine Zeit lang versucht, meine Ideen nur in dem Ordner zu sammeln, aber da ganz schnell die Orientierung verloren. *lach*

    Mittlerweile arbeite ich, was das betrifft, nur noch mit Trello. Da hab ich auf meiner Blog-Pinnwand eine Spalte für klare Ideen und eine für grobe Ideen und mache mir für jede Idee, die ich habe, einen Pin. Manchmal wird der noch mit Notizen, Links, Bildern o.ä. ergänzt. Seltener auch mit kurzen ausformulierten Abschnitten. Die Ideen liegen dort dann aber auch, je nach Idee, zwischen Tagen und Monaten. Wenn ich dann eine Idee für einen Post nutze, schreib ich den als Entwurf im Blog – das sind die paar Posts, die meinen Entwürfeordner füllen. 😉 Die werden dann aber, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auch zeitnah veröffentlicht.

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Hallo Sarah,
      tja, mein Kopf sprudelt leider zu oft über vor lauter Ideen 😀
      Mit Trello arbeite ich fürs Büro, deshalb zögere ich, dort auch noch für den Blog anzufangen. Vielleicht wäre das aber wirklich nicht schlecht. Lässt sich ja auch beliebig mitnehmen und dann wäre mein Entwurfsordner mal entschlackt. Zeitweise verliere ich nämlich wirklich den Überblick! Ich fange aber auch wirklich viele Entwürfe an, von denen mindestens die Hälfte einfach schon mal Notizen zur Rezension sind…
      Viele Grüße
      Jennifer

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  6. Hallo Jennifer,

    du bist so organisiert 😀
    Ich habe meist 1-2 Entwürfe im Ordner. Das sind dann Texte, die ich schon vorgeschrieben habe, aber die noch überarbeitet werden müssen. Oder welche, die ich angefangen habe zu schreiben, die aber noch beendet werden müssen so richtig voraus plane ich eigentlich nicht. Wobei ich geschriebene Beiträge meist nicht direkt veröffentliche, sondern häufig erst 1-2 Tage später Dies tue
    ich damit zeitlich genügend Abstand zwischen der Veröffentlichung der einzelnen Beiträge liegt.

    Mich interessieren auf jeden Fall deine Beiträge zu Social Media und Blogdesign. In letzteres investiere ich nämlich auch kaum.

    LG
    Elisa

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    1. Hi Elisa,
      ich hab das volle Chaos hier und du sagst, ich sei so organisiert?! 😀
      Ich fange einfach viel zu viele Entwürfe an. Die meisten dümpeln mit nicht mehr als einigen Notizen im Ordner. Also wirklich keine große Leistung von mir… 🙂

      Der kommt irgendwann, wenn ich die Zeit dazu habe 😉
      Viele Grüße
      Jennifer

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      1. Hihi. Mit den meisten Beiträgen mache ich das auch so. Viele Entwürfe sind nicht mehr als simple Ideen, zB einmal über LovelyBooks zu schreiben. Sonderlich kreativ finde ich das selbst nicht, sonst würde ich es viel stärker verfolgen.

        Ich bin aber gerade auch in der glücklichen Lage, dass ich viel Zeit habe um sie in den Blog zu investieren. Sobald ich wieder mehr arbeite oder mich mehr um die Uni kümmern muss, lässt meine Inspiration auf stark nach 🙂
        Sonnige Grüße, Jennifer

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  7. Ich habe mich sehr auf dieen Beitrag gefreut, wie auf alle deine Hinter den Kulissen Beiträge 🙂 Ich finde, solche Beiträge gibt es viel zu selten. Ich habe derzeit auch ca. 44 Entwürfe. bzw manche habe ich schon in WordPress angefangen, die meisten Ideen sammle ich in einer Tabelle in One Note oder mit Ordnern auf meinem PC, da es bei mir sehr viel um Fotos geht.
    Da sind auch einige Entwürfe oder Ideen dabei, die bereits ein Jahr alt sind. Ganz schlimm war es für mich zur Jahreszeit. Ich hatte soo viele Beiträge zum Winter und Frost geplant, habe aber imemr wieder nicht daran weiter geschrieben oder anderes veröffentlicht, jetzte fahre ich drei Wochen im Urlaub. Das heißt ab Mai kann ich wieder bloggen und dann habe ich immer noch Beiträge zum Thema Frost zum Veröffentlichen…ich denke ich muss einfach noch mehr auf die Zeit achten. Wenn ich weiß, dass ein „Thema“ begrenzt da ist, schreibe ich alle Beiträge zu diesem Thema sofort und nicht erst irgendwann, damit ich sie auch zeitnah veröffentlichen kann. Genauso ergeht es mir mit Sachen, die auf Facebook angesprochen hatte, aber bis die dann mal den Weg auf meinen Blog finden, dauert es viel zu lange. Daran muss und werde ich in den kommenden Monaten arbeiten 🙂

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    1. Oh, danke schön! Das freut mich zu hören 🙂

      Ja, so ging es mir bei einigen Themen auch. Aber die Themen Winter und Frost vergehen ja nicht, du kannst sie also entspannt für den nächsten Winter vorarbeiten statt dich schlecht zu fühlen, weil du „zu spät“ dran bist 😉

      Bei Themen, die wirklich gerade heftig diskutiert werden, versuche ich innerhalb ein bis zwei Wochen einen Beitrag zu schreiben. Sonst verschwindet das Thema nämlich tatsächlich…
      Ansonsten lasse ich mich von meiner großen Entwurfsliste aber nicht irritieren. Ich sehe es eher als Inspirationsquelle. Wenn mir neue Ideen ausgehen, habe ich ganz viele alte, an die ich mich halten kann 😉
      Sonnige Grüße, Jennifer

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  8. Im Moment arbeite ich noch mit den Entwürfen. Habe gerade erst angefangen und wollte zu mindestens die ersten Ideen irgendwo festhalten. Ich werde mir aber eine Art Liste auf dem Laptop anlegen wo ich die Blogs ein wenig Planen kann und mir die Ideen aufschreibe. Suche nur noch ne passende App welche ich eventuell auch aufs Handy laden kann, falls mal Unterwegs eine Idee kommt. Und dann mal sehen wie es funktioniert 😆

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    1. Hi Bella,
      Ideen sammeln ist nie verkehrt 😉
      Mir wurden Mindmaps sehr empfohlen. Ansonsten soll Trello sehr gut sein um Projekte zu planen und zu organisieren. Für meine Rezensionsexemplarliste hab ich dagegen eine simple Todo-Liste ohne weitere Funktionen. Man muss dann nur aufpassen, dass man sich nicht zu dolle mit zu vielen Systemen verzettelt, sonst endet man wie ich 😀
      Viele Grüße und viel Erfolg dir beim System finden!
      Jennifer

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      1. Das wird schon! Man findet einen guten Rhythmus für sich.

        Stress dich nur nicht und versuch kein perfektes System zu finden! Dein Tagesablauf ändert sich sicher immer mal und so auch dein System! 🙂

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  9. Super spannend zu lesen, wie andere Blogger sich so organisieren! Danke für den Blick hinter die Kulissen 🙂
    Ich habe nur sehr selten Entwürfe bei mir auf dem Blog zu liegen. Wenn ich einen Artikel anfange, will ich ihn auch unbedingt beenden und veröffentlichen – auch wenn das Abzüge vom Schlafkonto bedeutet.
    Zum Organisieren arbeite ich mit der App „Wunderlist“. Jede Idee wird quasi ein To-Do. Das bekommt dann manchmal noch Unteraufgaben – wie z.B. wie Recherche – und ein paar Notizen zum Inhalt, die ich immer ergänze wenn mir gerade was dazu im Kopf rumschwirrt. Wenn die Idee dann schon etwas konkreter ist, füge ich eine Deadline hinzu. Ab und zu entsteht ein Artikel aber auch ganz spontan, ohne jegliche Planung – diese Art von Artikel schreibe ich eigentlich sogar am liebsten 🙂

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    1. Hi Karo,
      Wunderlist habe ich auch, aber ich nutze die vor allem für allgemeine To Do-Listen, Einkaufsliste usw. Für den Blog wird mir die schnell zu unübersichtlich. Also zumindest für Entwürfe. Da schreibe ich mir eher auf, welche Seiten aktualisiert werden müssen oder so was…
      Mit Deadline’s sollte ich wohl ein wenig arbeiten, dann kriege ich auch endlich mal was fertig. Ich habe aber vor, in den kommenden Wochen und Monaten endlich mal Entwürfe abzubauen 🙂
      Vielleicht sieht es dann organisationstechnisch bei mir bald ganz anders aus 😀 Wobei mir spontane Artikel auch die liebsten sind 😉

      Danke dir jedenfalls für deine Rückmeldung und deinen Einblick in deine Arbeitsweise! 🙂
      Sonnige Grüße
      Jennifer

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  10. Hey!
    Ich nochmal.. rate mal, wer seit neuestem die Entwürfe nutzt und bereits 2 gespeichert hat? 😀
    Es passierte total zufällig und ich musste selber lachen, weil ich ja neulich geschrieben hatte, dass ich das nie so mache und ein impulsiver Blogger bin, haha.

    Aber eigentlich ist das echt praktisch. Auch wenn ich primär bei dem impulsiven Schreiben bleibe, so bin ich bisher immer gut gefahren. Schreiben was raus muss, veröffentlichen, fertig.

    Das wollte ich nur mal kurz berichten.

    Liebe Grüße!
    Nicci

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    1. Haha, wie lustig 😀

      Ich finde das total praktisch mit den Entwürfen. Sonst vergesse ich nämlich Termine oder Beiträge, die erst in ein paar Wochen kommen sollen, total!
      Schreib die mir zwar auch in den Kalender, aber irgendwie denk ich bei den Entwürfen doch besser dran! 😀

      Du wirst auch noch zur Entwürfe-Anlegerin, warts nur ab 😀

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      1. Haha, ich glaube auch 😀
        Auch, wenn mein Entwürfe-Ordner um 17 Uhr wieder komplett leer ist, werde ich das sicherlich nun öfter nutzen.

        Ist ja schon ganz praktisch, auch wenn ich bei den spontanen Schreibereien bleiben werde, zumindest hauptsächlich.
        Ich habe gemerkt, dass ich nur umso mehr an Beiträgen ändere und ergänze. Je länger, desto verunsicherter bin ich.

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  11. Huhu!

    Ideen für Beiträge halte ich zur Zeit in meinem Book Journal fest, da habe ich eine Liste mit Themen für mein „Lesegelaber“, eine lange Liste mit Buch-TAGs, die ich noch nicht gemacht habe etc.

    In den Entwürfen habe ich also tatsächlich nur Beiträge, die schon fertig geschrieben sind, aber erst später online gehen sollen (meist nicht mehr als zwei oder drei) – und einen mit dem Titel „Testwiese“, da werden hauptsächlich Bilder ‚geparkt‘, die ich mal verwenden möchte, zu denen es aber noch keinen Beitrag gibt.

    Notizen zu gelesenen Büchern mache ich mir zum Teil in der „Dante“ App, allerdings sind Notizen da nicht sehr übersichtlich, deswegen nehme ich das nur für kurze Anmerkungen. Wenn ich viel festhalten möchte, habe ich hier ein Diktiergerät liegen, da hat man vier verschiedene Ordner und kann immer auswählen, in welchdem davon die aktuelle Sounddatei abgelegt werden soll, so dass sich das prima für mehrere Bücher gleichzeitig eignet.

    …allerdings wird der Ordner „B“ jetzt schon seit über einem Jahr von Justin Cronins „Die Zwölf“ blockiert… Sollte ich endlich mal fertiglesen…

    Meine Redaktionspläne mache ich in einem Traveler’s Notebook. Also, irgendwie ist alles ganz schön verteilt!

    Interessanter Beitrag! 🙂 Backward Books sind schon wieder out, oder?

    LG,
    Mikka
    [ Mikka liest von A bis Z ]

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    1. Hi Mikka,
      ja, die sind out. Aber vielleicht kommen sie ja wieder?! 😀 Ich lösche den Beitrag jedenfalls mal nicht 😉

      Klingt ganz schön verteilt bei dir 🙂 Was ist Dante?
      Ich hab neben dem Entwürfe-Odner noch ein klassisches Notizbuch, aber da schreib ich lieber am Ende fertige Gedanken rein als alles wild durcheinander und hinterher versteh ich meine eigenen Notizen nicht mehr 😀
      Sonnige Grüße
      Jennifer

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